Achim Wild aus Siersburg gewinnt Offene Konzer Schach-Stadtmeisterschaft

aus Konzer Rundschau vom 2.7.2009:

Drei Tage lang haben die Schachfreunde Konz- Karthaus die Offene Konzer Stadtmeisterschaft ausgetragen. 46 Teilnehmer aus Nah und Fern, aus dem Trierer Land, aus Luxemburg, dem Saarland, aus Rheinhessen und Baden-
 
Württemberg kämpften in 5 Runden Schweizer System - punktgleiche Spieler werden gegeneinander ausgelost - um Schirmherr Dr. Frieden (re.) mit den siegreichen Schachspieler und Schachspielerinnenden Titel. Bei 2 Stunden Spielzeit pro Spieler mussten sich junge und ältere Schachspieler bis zu 8 Stunden pro Tag konzentrieren um zu gewinnen. Überaus erfreulich war es, dass über 10 Kinder und Jugendliche den Mut hatten den Senioren die Stirn zu zeigen. So kamen von der Schach-AG Nittel mit Angelina Seifert und Matthias Müller zwei Kinder, die von Richard Michalowski trainiert werden. Sie sind beide erst 11 Jahre alt und haben bis zum Schluss durchgehalten.
 

Der Vorsitzende der Schachfreunde Gerhard Klein dankte dem Presbyterium und Pfarrer Jordan dafür, dass man in den Räumen des evangelischen Pfarrheims mit all seinem Möglichkeiten 3 Tage Schach spielen konnte. Peter Laubenstein, der 2. Vorsitzende der Schachfreunde, dankte allen Teilnehmern für die überaus fairen Spiele. Mit Peter Müller leitete er das Turnier souverän - es kam zu keinem einzigen Protest, was angesichts der Tatsache, dass die Stadtmeisterschaft Konz 2009 das bisher stärkst besetzte Turnier in Konz gewesen war, nicht selbstverständlich ist.

Bis zum Schluss hatten eine Vielzahl von Spielern die Chance eine der drei Spitzenplätze zu erreichen. Am Ende siegte Achim Wild aus Siersburg mit 4,5 Punkten vor Dieter Kappes von der SG Trier mit 4 Punkten und dem Niklas Kiebel vom PST Trier, der im Vorjahr gewonnen hatte. Stefan Grieb aus Gau-Algesheim, der in Konz vor 25 Jahren bei den Konzer Schachfreunden "groß geworden ist", kam auf Platz 4 knapp vor Bernd-Michael Werner aus Böblingen. Die Konzer Jugendspieler Willi Leinen und Bianca Hoffmann wurden mit Ehrenpokalen für ihren Erfolg (bester Spieler unter 1800DWZ und beste Dame) ausgezeichnet. Mit Nigel Hibberd und Rudolf Pütz blieben zwei weitere Ehrenpokale in Konz.

Der Schirmherr der Konzer Stadtmeisterschaft Dr. Karl-Heinz Frieden betonte, dass es ein wahrlich über die Grenzen hinaus reichendes Turnier gewesen sei. Abschließend gratulierte er den Siegern, überreichte die Pokale und übergab dem Stadtmeister Achim Wild den Wanderpokal, der im nächsten Jahr wieder ausgespielt wird. Das Turnier war wahrlich eine Werbung für den Schachsport in Konz und ein schöner Beitrag zum Jubiläum "50 Jahre Stadt Konz".