Saison 2011/2012

Konz gewinnt gegen Gusenburg 4,5 : 3,5

Gusenburg kann Matchball nicht verwandeln

Das war knapp! Nach einem 0:3 Rückstand nach 3 Stunden reißen die Schachfreunde Konz-Karthaus den Kampf noch aus dem Feuer und gewinnen 4,5:3,5. Damit kommt es nun am nächsten Spieltag zum Show-Down gegen die Schachfreunde aus Bitburg, die ihren Kampf gegen Jünkerath sensationell mit 7:1 gewinnen konnten. Damit beträgt unser Vorsprung nur noch zwei Brettpunkte bei einem auf dem Papier leichteren Restprogramm von Konz.

 

Bereits nach zwei Stunden nahm das Unglück an diesem Vormittag seinen Lauf. Jörg R. sah gegen seinen Gegner eine Mattdrohung zu spät und musste die Dame gegen nur eine Leichtfigur geben. Damit war er auf verlorenen Posten und musste kurz später die hoffnungslose Partie aufgeben. Nur eine halbe Stunde später gab auch Jewgenija K. ihre Partie auf, nachdem ihr König über das halbe Brett gescheucht war. Zu diesem Zeitpunkt stand der Mannschaftskampf schon sehr bedenklich. Es waren keine klaren Gewinnpartien zu sehen, es stand 0:2 und Matthias M. stand nach einer mißglückten Eröffnung - Bauernraub und Damenausflug ohne abgeschlossene Entwicklung - schon stark unter Druck. Nach einer weiteren halben Stunde gab er dann die Partie auch auf und es stand 0:3.

 

Nur unermüdliche Optimisten setzten zu diesem Zeitpunkt noch auf die Schachfreunde aus Konz, zumal auch Dieter K. gehörig unter Druck stand. Lediglich Ulrich S. und David M. standen sehr erfreulich. Aber in der Zeitnotphase ging es dann Schlag auf Schlag! David M., Ulrich S. und Willi L. gewannen ihre Partien und es stand 3:3. Dieter K. hatte inzwischen seine Partie in der Zeitnotphase in ein vielversprechendes Bauernendspiel verwandelt. und auch in der letzten Partie von Claude S. standen wir leicht besser.

 

Nach der Zeitnotphase konnte Dieter K. sein Bauernendspiel sicher gewinnen und hat nun mit 6 aus 6 ein Superergebnis eingespielt, wenn auch an  diesem Tag sicher etwas glücklich. Auf Grund des Zwischenergebnisses von 4:3 bot Claude S in dem etwas besser stehenden Endspiel ein remis an, dass nach kurzem Überlegen auch angenommen wurde. Damit konnte der Mannschaftskampf noch 4,5:3,5 gewonnen werden.